Motorradsegnung im Stift Göttweig 2004
Es war ein Event der Härtlinge! Sturm, Regen, Schnee und Sonne und das alles innerhalb von drei Stunden und in einem sehr gerütteltem Maß. Ein Bild, das Bände spricht. Es war bitterkalt, nur 5 Grad hatte es um 9:30 am Platz, dennoch waren viele, sehr viele gekommen. RESPEKT!!!!

Dabei hatte der Tag so schön begonnen. Um 08:00 Uhr war am Himmel über Göttweig keine einzige Wolke zu sehen. Dann kam der Sturm und mit ihm, Wolken, Regen und Schnee, das Thermometer fiel und fiel und ich fürchtete schon, dass des den Nullpunkt erreichen wird. umso beeindruckender für mich war, dass trotzdem laufend Bikes durch das Tor kamen. Von überall her, aus Wien, aus Krems, aus Linz, aus Tuln, aus Eichgraben, .... und selbst jene, welche sich’s leicht machen hätten können, die von der Tankstelle 2004 standen auf dem Platz. Männer und Frauen aus Luxemburg, aus Deutschland, aus der Schweiz und aus Italien. Alle standen sie da, mit einem Herzen voll Erwartung und Hoffnung. So manches Gespräch darüber fand statt und ließ sogar Kälte und der Regen für einen Moment vergessen. Gut, dass wir einen Zufluchtsort bereitet haben, an dem die Durchfrorenen Wärme, Kaffee und Kuchen fanden
Die Glocken endlich riefen die Biker/innen in die Kirche und befreiten sie somit von den Wetterkapriolen, welche sich am Stiftshof abspielen.
"P. Maximilian verglich bei seiner Predigt das Kurvenfahren mit dem Motorrad, mit dem Abfahren unseres Lebensweges. Man muss sich auf die Kurven einlassen, man muss ihren Weg geschmeidig folgen und man muss eins sein mit seinem Gefährt. Wehrt man sich gegen den Kurvenverlauf, bekommt man Angst, oder hat man kein Vertrauen in sein Können, in die Technik und in die Schwerkraft, fliegt man aus der Kurve." (Gregor Horvath).
Nach der Hl. Messe, hatte Petrus endlich einsehen mit uns, und schickte uns wieder versöhnliche Zeichen. Der Segnungsgottesdienst begann mit einer Bitte an Gott. Daraufhin kam die Sonne und berührte uns mit ihren Strahlen.
So wie die äußere Haut durch die Sonne, so berührte viele das "Vater Unser" der Doris, die innere Haut.
Der Segen breitete sich dann rasch aus, in ihm war das Wohlwollen Gottes mitten unter den Menschen.
Den CANTORES DEI, die wiederum ein beeindruckendes Zeugnis ihres Könnens und ihrer Verbundenheit mit den Bikern und Göttweig gaben, sei hier nochmals herzlichst gedankt. Schaut mal wie sich der Guzzipfarrer von ihnen mitreißen ließ!!!
Ebenso aber allen stillen und lauten Helfern und besonders nochmals euch allen, die ihr euch nicht abhalten habt lassen, zu kommen. Eine genaue Zählung gab’s heuer nicht, aber die voneinander unabhängigen Schätzungen sprachen von 250 - 300 Teilnehmern.
Einen ganz tollen Bericht von Silvia und Kurt findet ihr auch hier!!
Eine weiteren tollen Bericht von der Segnung gab es auch in: "BIKER in ÖSTERREICH"
DANKE euch, für euer Kommen!!!!!!!!!!!
Sollte jemand noch einen Aufkleber zur Erinnerung an die Segnung haben wollen, kann er sich selbstverständlich an mich wenden. guzzipfarrer@guzzipfarrer.at